Auf der Suche nach dem Neuen im Alten

Kategorie: Medientipp

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Common Wealth

Rainer Rilling schreibt in der ND-Beilage zur Leiziger Literaturmesse eine Besprechung des Buchs »Common Wealth. Das Ende des Eigentums« von Michael Hardt und Antonio Negri — nach »Empire« und »Multitude« das dritte Buch einer Trilogie. Auszug:

Den Abschluss dieser ungewöhnlichen Trilogie bildet nun der eben in Deutsch erschienene und von Thomas Atzert hervorragend übersetzte Band »Common Wealth. Das Ende des Eigentums.« Er möchte die Voraussetzungen und Formen der »demokratischen politischen Aktion im und gegen das Empire« entwickeln – also nichts weniger als einen Vorschlag für eine grundlegende, revolutionäre Veränderung umreißen. Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Eigentumsfragen, Gemeingüter, Medientipp

17. März 2010, 08:24 Uhr   1 Kommentar

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Oya: Wovon wir alle leben

Der Gemeingüter-Virus greift weiter um sich. Die neue Zeitschrift Oya widmet sich in ihrer ersten Ausgabe dem Thema „Allmende, Gemeingüter, Commons – Wovon wir alle leben“. Das auch grafisch sehr ansprechend gestaltete Magazin hat dabei ein umfangreiches und tiefschürfendes Programm zusammengestellt.

Oya-Titelkopf (Klicken um die gesamte Titelseite zu sehen)

Die unermüdliche Silke Helfrich führt in den Schwerpunkt ein und erklärt „Was Gemeingüter sind und wie wir mit ihnen umgehen müssen“ (S. 10ff). Daran anknüpfend stellt der Kassel Wirtschaftswissenschaftler Achim Lerch Elinor Ostroms wesentliche Erkenntnisse vor, die ihr den Wirtschaftsnobelpreis eingebracht haben (S. 22f).

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Kategorien: Gemeingüter, Lernen, Medientipp

5. März 2010, 21:04 Uhr   23 Kommentare

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George Clooney als homo oeconomicus in der Krise

Gestern habe ich “up in the air” gesehen. Ein Film, der mich ähnlich ratlos hinterlassen hat, wie Antje, wenn auch aus anderen Gründen. (Spoilerwarnung: Wer den Film noch sehen mag und nicht mit Spoilern leben kann, sollte vielleicht nicht weiterlesen).

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Kategorien: Feindbeobachtung, Gender, Medientipp

28. Februar 2010, 15:31 Uhr   11 Kommentare

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»Marx-Maschine«

Nein, es war nicht abgesprochen, dass ich gerade über RepRap berichtete und parallel der Elektrische Reporter über MakerBot, aber es passt sehr gut zusammen. Sehr ausgewogen lässt der ER die Kommerzfraktion zu Wort kommen und daran glauben, zukünftig »nur noch die Blaupausen« zu verkaufen, während der Käufer das Produkt zu Hause selbst ausdruckt. Und auf der anderen Seite spricht er von der »Marx-Maschine«, die schließlich die alte Forderung Realität werden lasse, die »Produktionsmittel in die Hände des Volkes« zu geben, was den Unternehmen nicht gefallen dürfte.

Hm, Einbetten des Videos klappt nicht, deswegen nur der Link: Elektrischer Reporter – Fabbing: Ich drucke mir meine Welt.

Vgl. dazu auch: Elektrischer Reporter über Fabbing und den Makerbot

Kategorien: Freie Hardware, Medientipp

19. Februar 2010, 12:17 Uhr   3 Kommentare

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RepRap — Manufacturing for the Masses

Adrian Bowyer gave a talk at FOSDEM 2010 in Brussels about RepRap, the cool GPL licenced 3D-printer which could (partly) replicate itself. Watch the talk and learn, why personal fabrication will succeed over old industrial mass production, even in its decentralized form, and why personal fabrication will succeed in the run for creativity [via].

Kategorien: English, Freie Hardware, Medientipp

18. Februar 2010, 08:31 Uhr   8 Kommentare

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Peer-Journalismus

Das Netz hat viele Formen des Informationsaustauschs zu bieten. Aber kann es auch investigativen Journalismus? Nein, meinte Salman Rushdie in einem Vortrag auf einer Konferenz in A Coruña im September dieses Jahres.

Rushdie ist nicht nur ein verfolgter Autor (seit einer Fatwa des Ayatollah Khomeini muss er um sein Leben fürchten), sondern auch ein wirklich guter. Ausgehend von Überlegungen zur heutigen Funktion von Literatur betonte er nun, dass diese nach wie vor einen Informationswert und die Aufgabe habe, die Menschen gerade über komplexe Zusammenhänge oder versteckte Sachverhalte, die sich dem oberflächlichen Blick entziehen, aufzuklären. Eine Perspektive auf Literatur, die ich nach der oft gehörten Betonung der Spiel-, Fiktions- und Intertextualitätsdimension durch die Postmoderne als angenehm empfunden habe.

Der Hinweis, das Netz sei zwar zur Verbreitung von Meinungen und Argumenten gut geeignet, aber schlecht im investigativen Journalismus (IJ), fiel in diesem Zusammenhang. Rushdie schlug damit natürlich in eine Kerbe: Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Medientipp, Praxis-Reflexionen, Theorie

23. Dezember 2009, 20:55 Uhr   6 Kommentare

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»Contraste« zu Commons erschienen

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In den letzten Tagen haben wir nach und nach die Artikel zum Commons-Schwerpunkt der Zeitschrift »Contraste« veröffentlicht.Die »Contraste« erscheinen monatlich und berichten schwerpunktmäßig über Projekte und Debatten rund um das Thema »Selbstorganisation«. »Contraste« abonnieren? Gute Idee, das geht hier (verschlüsselte Seite mit selbsterstelltem Zertifikat, daher der Warnhinweis, den ihr akzptieren könnt).

Hier eine Übersicht mit den Links zu allen Artikeln des Commons-Schwerpunkts:

Kategorien: Gemeingüter, Medientipp

6. Dezember 2009, 07:41 Uhr   Kommentieren

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Stefan Merten: Freie Software für eine neue Gesellschaft

sigint09Nachgereicht: Stefan Merten, Gründer des Oekonux-Netzwerks, hat auf der CCC-Konferenz SIGINT09 im Mai 2009 einen Vortrag gehalten, der nun als Video-Aufzeichung und als Audio-Mitschnitt beim Chaosradio Podcast Network verfügbar ist. Titel: »Yes we can! Yes we will! Free Software for a new society«. Anders als der Titel suggeriert, ist die Sprache deutsch.

Stefan Merten hat mir seine Präsentationsfolien zur Verfügung gestellt, mit der ich dann im Sommer an der FU Berlin einen Vortrag bestritten habe. Der ist allerdings etwas anders ausgefallen — jeder hat ja so seine Schwerpunkte ;-)

Kategorien: Freie Software, Medientipp

16. November 2009, 07:19 Uhr   1 Kommentar

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Keimformdenken in der LINKEN?

Make Capitalism History -- per Geldeinwurf?Die Linke, insbesondere DIE LINKE, hat eine einfache Antwort auf eine komplizierte Frage: Aufhebung des Kapitalismus? => Aufhebung des Privateigentums! Steht ja auch so im Kommunistischen Manifest. Wenn die bisher Unteren nur erst über die Mittel der Produktion verfügen, wird alles gut. Wie, wie schnell und mit welchen Mitteln sind Streits um Details, die die linken Fraktionierungen erzeugte und noch immer erzeugt. »Privateigentum weg« war die Lösung und muss die Lösung weiterhin sein. Inzwischen wird gar wieder darüber debattiert, wie die zukünftige Planwirtschaft zu organisieren sei.

Gibt es doch noch anderes? Etwa die Erkenntnis, dass es nicht reicht, über das Alte zu verfügen, sondern es darum geht, eine neue Produktionsweise in die Welt zu setzen? Ich bin ja doch immer wieder neugierig und lese Broschüren über den Stand der Erkenntnisse wie diese: »Marx’ Kritik der politischen Ökonomie und die Linke heute«. Und siehe da: In homöopatischen Dosen werden neue Entwicklungen wahrgenommen. Dass sie doch nur wieder zur Rechtfertigung eines »pluralen Kapitalismus« verwendet werden, war allerdings zu erwarten. Wen’s interessiert: hier weiterlesen.

Kategorien: Eigentumsfragen, Medientipp, Theorie

9. November 2009, 12:52 Uhr   3 Kommentare

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Schon 1000 Netlabels für freie Musik

Das weiß die Jungle World in einem lesenswerten Artikel über den Stand der freien Musik im Internet.

Der Artikel zeigt Licht und Schatten in der Entwicklung auf: Einerseits wird immer mehr Musik mit Creative Commons-Lizenzen versehen und von Netlabels vertrieben oder einfach von den Bands auf ihren Seiten oder in Communities wie myspace eingestellt. Dazu trägt auch die ökonomische Entwicklung bei: Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Freie Inhalte, Medientipp

1. Oktober 2009, 18:50 Uhr   4 Kommentare