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	<description>Auf der Suche nach dem Neuen im Alten</description>
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		<title>Wachstumsr&#252;cknahme?</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 14:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis-Reflexionen]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein neues Modewort macht die Runde: Décroissance, decrescita, decrecimiento, degrowth &#8212; &#252;bersetzt mit Wachstumsr&#252;cknahme. Auf der gleichnamigen Website heisst es:
Das Ganze hat ein Ziel: die Demokratie und das &#220;berleben auf unserem Planet zu retten.
Demokratie als erste Sorge? Leuchtet mir nicht ein. &#220;berleben auf dem Planeten schon eher. Aber wie, durch R&#252;cknahme von Wachstum? Hier wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.keimform.de/wp-content/uploads/2008/11/sugar-economy.jpg"><img class="right" title="Economy (Klicken zum Vergr&#246;&#223;ern)" src="http://www.keimform.de/wp-content/uploads/2008/11/sugar-economy-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" align="right" /></a>Ein <a href="http://www.gemeingueter.de/651/wachstumsruecknahme-jetzt/">neues Modewort</a> macht die Runde: <em>Décroissance, decrescita, decrecimiento, degrowth</em> &#8212; &#252;bersetzt mit Wachstumsr&#252;cknahme. Auf der gleichnamigen <a href="http://wachstumsruecknahme.qsdf.org/">Website</a> heisst es:</p>
<blockquote><p><em>Das Ganze hat ein Ziel: die Demokratie und das &#220;berleben auf unserem Planet zu retten.</em></p></blockquote>
<p>Demokratie als erste Sorge? Leuchtet mir nicht ein. &#220;berleben auf dem Planeten schon eher. Aber wie, durch R&#252;cknahme von Wachstum? Hier wird offensichtlich Wachstum mit <em>Wirtschaftswachstum</em> verwechselt. Das geschieht, wenn man »Wirtschaft« als alleinige Produktionssph&#228;re ansieht, aber die anderen zwei Drittel notwendiger T&#228;tigkeiten, die eine Gesellschaft braucht, total ausblendet. Oder doch nicht? Dann w&#228;re es noch schlimmer.</p>
<p>Das Wirtschaftswachstum zu stoppen und zur&#252;ckzunehmen, ist eine absolut <a href="http://www.social-innovation.org/?p=837">sinnvolle Idee</a>. Die Idee der R&#252;cknahme von <em>Wachstum als solchem</em> hingegen scheint mir so falsch wie nur irgendwas und zudem brennend gef&#228;hrlich. Warum?</p>
<p>Zun&#228;chst zum Wirtschaftswachstum. Das Wachsen der Wirtschaft ist fast schon eine Tautologie, denn eine nicht wachsende Wirtschaft ist eine Krise. Wirtschaft muss also wachsen, sonst ist sie keine mehr, jedenfalls keine gute mehr. Diese Logik ist kein Ergebnis dummer Menschen, die »immer mehr« wollen, irgendwie, sondern eingebautes Funktionsprinzip. Ich nenne nur zwei Bausteine, die eigentlich allen bekannt sind: (1) Reichtum hat Geldform, (2) Wer sich nicht rechnet, fliegt.</p>
<p>Der erste Baustein sorgt f&#252;r die Ma&#223;losigkeit, der zweite f&#252;r die Dynamik. Geld ist abstrakter Reichtum und kann beliebig, also grenzenlos vermehrt werden. Wer sich nicht rechnet (als Firma oder Arbeiter), wird vom Markt gefressen. Also selber andere zuerst fressen, ist die Logik. Mehr und billiger und besser und schneller als andere produzieren, bevor die es machen. Resultat: Wirtschaftswachstum. Wirtschaft ist ein selbstreferenzielles System.</p>
<p>K&#246;nnte man vereinbaren, Wirtschaftswachstum sein zu lassen? Nein, das ist ausgeschlossen. Es sei denn als Krise, aber die will keiner. Gleichwohl hat im letzten Jahr nichts mehr der Welt-CO<sub>2</sub>-Bilanz geholfen wie die Krise. Das ist schon schizophren. Wirtschaft ist schizophren.</p>
<p>Nun zum Wachstum als solchem. Soll das zur&#252;ckgehen? Nein, das halte ich weder f&#252;r sinnvoll, noch f&#252;r &#252;berhaupt vertretbar. Soll die Botschaft an die Armen in der Welt und hier sein: Nix da mit Verbesserung eurer Lage, denn Wachstum darf es nicht geben? Sorry, ein Ende des Sterbens aufgrund von Unterern&#228;hrung und Krankheiten ist nicht drin? Das w&#228;re zynisch. Schlimmer noch: Dieser Diskurs kann von den Bev&#246;lkerungspolitikern und Rassisten dieser Welt leicht okkupiert werden: Es gibt zu viel Menschen auf diesem Planeten, das Bev&#246;lkerungswachstum muss gestoppt werden. Unertr&#228;glich und brandgef&#228;hrlich.</p>
<p>Was ist zu tun? Die Aussage muss sein: Das Wirtschaftswachstum muss gestoppt werden, damit wir wachsen k&#246;nnen. Bei Lichte besehen heisst das: Wirtschaft als solche, mit dieser Logik, muss gestoppt werden. Eine andere Art und Weise des Produzierens muss her, eine jenseits von Markt und Staat <em>und</em> Wachstumszwang. Eine, die die ungesehenen zwei Drittel der produktiven T&#228;tigkeiten, die nicht in Wert gesetzt werden und deswegen nicht als »Wirtschaft« gelten, ans Tageslicht holt und anerkennt. Eine Produktionsweise mit konkretem, sinnlichem Reichtum, aber ohne sich-rechnen-m&#252;ssen.</p>
<p>»Gegen Wachstum« ist ein Unding, »gegen Wirtschaftswachstum« ist besser, aber eigentlich muss die Losung also lauten: Gegen Wirtschaft. Aber ich verstehe, wenn das keiner versteht.</p>
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		<title>Common Wealth</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 08:24:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rainer Rilling schreibt in der ND-Beilage zur Leiziger Literaturmesse eine Besprechung des Buchs »Common Wealth. Das Ende des Eigentums« von Michael Hardt und Antonio Negri &#8212; nach »Empire« und »Multitude« das dritte Buch einer Trilogie. Auszug:
Den Abschluss dieser ungew&#246;hnlichen Trilogie bildet nun der eben in Deutsch erschienene und von Thomas Atzert hervorragend &#252;bersetzte Band »Common [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="right" title="Common Wealth" src="http://www.keimform.de/wp-content/uploads/2010/03/commonwealth.jpg" alt="" width="170" height="256" align="right" />Rainer Rilling <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/167169.eine-neue-welt-des-gemeinsamen.html">schreibt in der ND-Beilage</a> zur Leiziger Literaturmesse eine Besprechung des Buchs »Common Wealth. Das Ende des Eigentums« von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Hardt_(Literaturtheoretiker)">Michael Hardt</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Negri">Antonio Negri</a> &#8212; nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Empire_%E2%80%93_die_neue_Weltordnung">»Empire«</a> und »Multitude« das dritte Buch einer Trilogie. Auszug:</p>
<blockquote><p><em>Den Abschluss dieser ungew&#246;hnlichen Trilogie bildet nun der eben in Deutsch erschienene und von Thomas Atzert hervorragend &#252;bersetzte Band »Common Wealth. Das Ende des Eigentums.« Er m&#246;chte die Voraussetzungen und Formen der »demokratischen politischen Aktion im und gegen das Empire« entwickeln – also nichts weniger als einen Vorschlag f&#252;r eine grundlegende, revolution&#228;re Ver&#228;nderung umrei&#223;en.</em> <em>Dabei vertiefen die Autoren ihren bereits in den fr&#252;heren B&#252;chern begonnenen Bezug auf das »Gemeinsame«, die »commons«, an dem wir alle teilhaben. Sie unterscheiden zwischen den nat&#252;rlichen commons, also dem gemeinsamen Reichtum der materiellen Welt, der Luft, dem Wasser, der Fr&#252;chte der Erde und der Sch&#228;tze der Natur, und den k&#252;nstlichen, sozialen commons wie Wissen, Sprachen, Codes, Information, Affekte etc. Es gelte, gegen das Ineinandergreifen von Kapital und Recht (der Republik des Eigentums) das Gemeinsame und seine Potenziale zur&#252;ckzugewinnen, auszuweiten und, schlie&#223;lich, »eine neue Welt des Gemeinsamen«, eine »Welt des Common Wealth« und eine Demokratie der Multitude zu schaffen. Die Entfaltung dieses Grundgedankens, den die Verfasser letztendlich mit der alt-neuen Idee des Kommunismus zu verbinden suchen, unterst&#252;tzt sicherlich die aktuellen politischen K&#228;mpfe gegen die »Entsozialisierung des Gemeinsamen«, f&#252;r eine St&#228;rkung der commons und des &#214;ffentlichen und eine demokratische Teilhabe an den Entscheidungen &#252;ber das Gemeinsame, die Gemeing&#252;ter und das Gemeinwesen (Kommune).</em></p></blockquote>
<p>Mit diesem Ende:</p>
<blockquote><p><em>Freilich baut diese Hoffnung auf eine globale Multitude auf der Annahme auf, dass sie ihre Wurzeln im Gemeinsamen in allen Bereichen des Lebens schlagen k&#246;nne. Dies indes ist eine illusion&#228;re Annahme in einer Zeit, in der durchg&#228;ngig all jene Momente des Gemeinsamen, welche die Autoren nennen, ungebrochen in Wert gesetzt und in kapitalistisch fungierende Waren verwandelt werden. So bleibt es bei hoffnungsvoller Mystik.</em></p></blockquote>
<p>Wer das davor und dazwischen lesen m&#246;chte, gucke <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/167169.eine-neue-welt-des-gemeinsamen.html">hier</a>, <a href="http://ifg.rosalux.de/?p=1294">hier</a> oder <a href="http://www.rainer-rilling.de/blog/?p=909">hier</a>. Nach dieser Besprechung bin ich nicht gerade motiviert, das Buch zu lesen. Hat jemand da mehr rausgeholt?</p>
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		<title>FabLab-Camp in Bremen</title>
		<link>http://www.keimform.de/2010/03/11/fablab-camp-in-bremen/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 14:10:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende Februar fand in Bremen das erste Barcamp zum Thema Fablabs in Deutschland statt. Hier ein kurzer Film (startet erst, wenn geladen) &#252;ber das Selbstst&#228;ndigen-Treffen [via].

FabLabCamp 2010 Der Film from FabLab Camp on Vimeo.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende Februar fand in Bremen das erste <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp">Barcamp</a> zum Thema <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fablab">Fablabs</a> in Deutschland statt. Hier ein kurzer Film (startet erst, wenn geladen) &#252;ber das Selbstst&#228;ndigen-Treffen [<a href="http://bausteln.de/2010/03/video-vom-fablabcamp-in-bremen/">via</a>].</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="550" height="309" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10015926&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="309" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10015926&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/10015926">FabLabCamp 2010 Der Film</a> from <a href="http://vimeo.com/user3338816">FabLab Camp</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		<title>Tim Berners-Lee on mashups with open data</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 21:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[The inventor of WWW and HTML, Tim Berners-Lee, shows mashups using open data, e.g. OpenStreetMap after the earth quake in Haiti.
Der Erfinder von WWW und HTML, Tim Berners-Lee, zeigt Mashups mit offenen Daten, z.B. OpenStreetMap nach dem Erdbeben in Haiti.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>The inventor of <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/World_Wide_Web">WWW</a> and <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/HTML">HTML</a>, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tim_Berners-Lee">Tim Berners-Lee</a>, shows <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mashup_%28web_application_hybrid%29">mashups</a> using open data, e.g. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/OpenStreetMap">OpenStreetMap</a> after the earth quake in Haiti.</p>
<p>Der Erfinder von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/World_Wide_Web">WWW</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/HTML">HTML</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tim_Berners-Lee">Tim Berners-Lee</a>, zeigt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mashup_%28Internet%29">Mashups</a> mit offenen Daten, z.B. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/OpenStreetMap">OpenStreetMap</a> nach dem Erdbeben in Haiti.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="550" height="326" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/TimBerners-Lee_2010U-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/TimBerners-Lee-2010U.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=788&amp;introDuration=16500&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=2000&amp;adKeys=talk=tim_berners_lee_the_year_open_data_went_worldwide;year=2010;theme=what_s_next_in_tech;theme=the_rise_of_collaboration;theme=new_on_ted_com;theme=a_taste_of_ted2010;event=TED2010;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><param name="src" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="326" src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/TimBerners-Lee_2010U-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/TimBerners-Lee-2010U.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=788&amp;introDuration=16500&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=2000&amp;adKeys=talk=tim_berners_lee_the_year_open_data_went_worldwide;year=2010;theme=what_s_next_in_tech;theme=the_rise_of_collaboration;theme=new_on_ted_com;theme=a_taste_of_ted2010;event=TED2010;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" bgcolor="#ffffff" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Oya: Wovon wir alle leben</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 21:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Siefkes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Gemeing&#252;ter-Virus greift weiter um sich. Die neue Zeitschrift Oya widmet sich in ihrer ersten Ausgabe dem Thema „Allmende, Gemeing&#252;ter, Commons – Wovon wir alle leben“. Das auch grafisch sehr ansprechend gestaltete Magazin hat dabei ein umfangreiches und tiefsch&#252;rfendes Programm zusammengestellt.

Die unerm&#252;dliche Silke Helfrich f&#252;hrt in den Schwerpunkt ein und erkl&#228;rt „Was Gemeing&#252;ter sind und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Gemeing&#252;ter-Virus greift weiter um sich. Die neue Zeitschrift <a href="http://oya-online.de/">Oya</a> widmet sich in ihrer ersten Ausgabe dem Thema „Allmende, Gemeing&#252;ter, Commons – Wovon wir alle leben“. Das auch grafisch sehr ansprechend gestaltete Magazin hat dabei ein umfangreiches und tiefsch&#252;rfendes Programm zusammengestellt.</p>
<p><a href="http://www.keimform.de/wp-content/uploads/2010/03/oyatitel.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2782" title="Oya-Titelkopf (Klicken um die gesamte Titelseite zu sehen)" src="http://www.keimform.de/wp-content/uploads/2010/03/oyalogo.jpg" alt="Oya-Titelkopf (Klicken um die gesamte Titelseite zu sehen)" width="560" height="174" /></a></p>
<p>Die unerm&#252;dliche <a href="http://commonsblog.wordpress.com/">Silke Helfrich</a> f&#252;hrt in den Schwerpunkt ein und erkl&#228;rt „Was Gemeing&#252;ter sind und wie wir mit ihnen umgehen m&#252;ssen“ (S. 10ff). Daran ankn&#252;pfend stellt der Kassel Wirtschaftswissenschaftler <a href="http://www.ivwl.uni-kassel.de/lerch/">Achim Lerch</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elinor_Ostrom">Elinor Ostroms</a> wesentliche Erkenntnisse vor, die ihr den <a href="http://www.keimform.de/2009/10/12/nobelpreis-fuer-die-commons/">Wirtschaftsnobelpreis</a> eingebracht haben (S. 22f).</p>
<p>Der Biologe und Philosoph <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Weber_%28Autor%29">Andreas Weber</a>, der sich immer sehr enthusiastisch f&#252;r die Commons ausspricht und damit schon bei der Vorstellung von <a href="http://commonsblog.wordpress.com/das-buch-el-libro/">Silkes Gemeing&#252;ter-Buch</a> f&#252;r Begeisterung oder auch (bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_B%C3%BCtikofer">Reinhard B&#252;tikofer</a>) f&#252;r <a href="http://www.keimform.de/2009/03/20/gemeingueter-buch-erschienen/#comment-15954">Irritationen</a> sorgte, wirbt daf&#252;r, Freiheit und Verbundenheit nicht als Gegensatz zu betrachten (S. 24ff). Seine Erwartungen f&#252;r die n&#228;here Zukunft sind allerdings pessimistisch. Er geht davon, dass das unerbittliche kapitalistische Wachstum die Erde fast zum &#196;u&#223;ersten &#252;bernutzen und die Menschheit erst anschlie&#223;end lernen wird, sich in den verbleibenden „abgenagten Gebeinen der Biosph&#228;re“ einzurichten und mit den noch verbleibenden Resten respektvoller umzugehen. In Anbetracht der derzeitigen Entwicklungen sicher kein ganz unplausibles Szenario, aber hoffen wir, dass sich die Prinzipien der <a href="http://www.keimform.de/tag/peer-production/">„Gemeinen Peer-Produktion“</a> durchsetzen, bevor es eigentlich schon zu sp&#228;t ist…</p>
<p>Optimistischer ist der Artikel „Copyleft“ der Oya-Chefredakteurin Lara Mallien (S. 31ff). Ausgehend von der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Software">Freien Software</a> und dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Copyleft">Copyleft-Prinzip</a> zieht sie den Bogen zur Keimform-These und zur <a href="http://peerconomy.org/wiki/Deutsch">Peer-&#214;konomie</a>. Dabei sieht sie &#196;hnlichkeiten zwischen der Peer-&#214;konomie und der „&#214;konomie der Gabe“ matriarchalischer Kulturen, wie sie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heide_G%C3%B6ttner-Abendroth">Heide G&#246;ttner-Abendroth</a> und <a href="http://www.gift-economy.com/forgiving.html">Genevieve Vaughan</a> beschrieben haben.</p>
<p>Ein weiteres Highlight ist eine Diskussionsrunde zwischen <a href="http://www.keimform.de/author/stefanmz/">Stefan Meretz</a>, Silke Helfrich, Julio Lambing vom durchaus wirtschaftsnahen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/European_Business_Council_for_Sustainable_Energy">European Business Council for Sustainable Energy</a> sowie dem Oya-Herausgeber <a href="http://johannesheimrath.de/">Johannes Heimrath</a> (S. 58ff). Das Gespr&#228;ch zum Thema „Lasst uns die Spielregeln &#228;ndern“ gibt es auf der Oya-Homepage <a href="http://oya-online.de/home/video2.html">auch als Video</a> in einer deutlich l&#228;ngeren Fassung als im Heft abgedruckt werden konnte.</p>
<p>Au&#223;erhalb des Schwerpunkts, aber ebenfalls sehr passend, ist der Artikel „Anders lernen“ von Anke Caspar-J&#252;rgens (S. 64ff). In dem Text geht es um Lern- und Lehrformen, die Kinder nicht bevormunden, wie sie <a href="http://www.keimform.de/category/lernen/">auch bei Keimform</a> unter Stichworten wie „Nicht-Erziehung“ diskutiert werden. Lernen ist keine isolierte Aktivit&#228;t, die unabh&#228;ngig von den gesellschaftlichen Verh&#228;ltnissen vor sich geht – „anders lernen“ setzt letztlich eine „andere Gesellschaft“ voraus. Konsequenterweise kommt auch in diesem Artikel die Peer-&#214;konomie zur Sprache als eine Gesellschaft, in der man die Dinge „tut, weil man [sie] gerne tut“.</p>
<p>Das ist noch l&#228;ngst nicht alles, der Commons-Schwerpunkt umfasst noch viele andere Artikel, unter anderem ein Interview mit der alternativen Nobelpreistr&#228;gerin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vandana_Shiva">Vandana Shiva</a> (S. 52f) sowie eine weitere Gespr&#228;chsrunde mit vier Mitgliedern verschiedener „intentionaler Gemeinschaften“ (wie der <a href="http://www.kommune-niederkaufungen.de/">Kommune Niederkaufungen</a>, S. 16ff).</p>
<p>Insgesamt wirkt das Heft, vor allem au&#223;erhalb des Commons-Schwerpunkts, ein bisschen esoterisch angehaucht, jedoch nicht so dass es st&#246;ren w&#252;rde. Sehr erfreulich ist, dass alle Artikel unter der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons">Creative Commons</a>-ShareAlike-Lizenz stehen und (jedenfalls zum gro&#223;en Teil?) auf der <a href="http://oya-online.de/">Oya-Website</a> als PDF-Dateien verf&#252;gbar sind.</p>
<p>Auf der Oya-Homepage kann man die Zeitschrift <a href="http://oya-online.de/order/index.html">abonnieren</a> oder sich erstmal die erste Ausgabe als <a href="http://oya-online.de/home/kontakt.html">kostenloses Probeheft bestellen</a>. Auch die k&#252;nftigen Ausgaben versprechen interessant zu werden, so soll es im dritten Heft um „Wirtschaft radikal anders denken“ gehen.</p>
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		<title>Peter Linebaugh: Some Principles of the Commons</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 22:30:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
				<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeingüter]]></category>
		<category><![CDATA[commoning]]></category>
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		<category><![CDATA[kapitalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[[Deutsche Version beim CommonsBlog]
Reposted from counterpunch
Human solidarity as expressed in the slogan “all for one and one for all” is the foundation of commoning.  In capitalist society this principle is permitted in childhood games or in military combat. Otherwise, when it is not honored in hypocrisy, it appears in the struggle contra capitalism or, as [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/0520247264/counterpunchmaga"><img class="right" title="Peter Linebaugh: The Magna Carta Manifesto" src="http://www.keimform.de/wp-content/uploads/2010/03/linemagna.jpg" alt="" width="160" height="240" align="right" /></a>[Deutsche Version beim <a href="http://commonsblog.wordpress.com/2010/02/28/von-habewenigern-und-habemehrs-prinzipien-der-gemeinguter/">CommonsBlog</a>]</p>
<p>Reposted from <a href="http://www.counterpunch.org/linebaugh01082010.html">counterpunch</a></p>
<p>Human solidarity as expressed in the slogan “all for one and one for all” is the foundation of commoning.  In capitalist society this principle is permitted in childhood games or in military combat. Otherwise, when it is not honored in hypocrisy, it appears in the struggle contra capitalism or, as Rebecca Solnit shows, in the disasters of fire, flood, or earthquake.</p>
<p>The activity of commoning is conducted <em>through</em> labor <em>with</em> other resources; it does not make a division between “labor” and “natural resources.”  On the contrary, it is labor which creates something as a resource, and it is by resources that the collectivity of labor comes to pass.  As an action it is thus best understood as a verb rather than as a “common pool resource.”  Both Lovelock’s ‘Gaia Hypothesis’ and the environmentalism of Rachel Carson were attempts to restore this perspective.</p>
<p>Commoning is primary to human life.  Scholars used to write of ‘primitive communism’.  ‘The primary commons’ renders the experience more clearly.  Scarcely a society has existed on the face of the earth which has not had at its heart the commons; the commodity with its individualism and privatization was strictly confined to the margins of the community where severe regulations punished violators.</p>
<p>Commoning begins in the family. The kitchen where production and reproduction meet, and the energies of the day between genders and between generations are negotiated.  The momentous decisions in the sharing of tasks, in the distribution of product, in the creation of desire, and in sustaining health are first made here.</p>
<p>Commoning is historic. The ‘village commons’ of English heritage or the ‘French commune’ of the revolutionary past are remnants from this history, reminding us that despite stages of destruction parts have survived, though often in distorted fashion as in welfare systems, or even as their opposite as in the realtor’s gated community or the retailer’s mall.</p>
<p>Commoning has always had a spiritual significance expressed as sharing a meal or a drink, in archaic uses derived from monastic practices, in recognition of the sacred <em>habitus. </em>Theophany, or the appearance of the divine principle, is apprehended in the physical world and its creatures.  In north America (“turtle island”) this principle is maintained by indigenous people.</p>
<p>Commons is antithetical to capital.  Commmoners are quarrelsome (no doubt), yet the commons is without class struggle.  To be sure, capital can arise from the commons, as part is sequestrated off and used against the rest.  This begins with inegalitarian relations, among the Have Lesses and the Have Mores.  The means of production become the way of destruction, and expropriation leads to exploitation, the Haves and Have Nots.  Capital derides commoning by ideological uses of philosophy, logic, and economics which say the commons is impossible or tragic. The figures of speech in these arguments depend on fantasies of destruction – the desert, the life-boat, the prison.  They always assume as axiomatic that concept expressive of capital’s bid for eternity, the a-historical ‘Human Nature.’</p>
<p>Communal values must be taught, and renewed, continuously.  The ancient court leet resolved quarrels of over-use; the <em>panchayat</em> in India did – and sometimes still does &#8212;  the same, like the way a factory grievance committee is supposed to be; the jury of peers is a vestigial remnant which determines what a crime is as well as who’s a criminal. The “neighbor” must be put back into the “hood,” as they say in Detroit, like the people’s assemblies in Oaxaca.</p>
<p>Commoning has always been local.  It depends on custom, memory, and oral transmission for the maintenance of its norms rather than law, police, and media.  Closely associated with this is the independence of the commons from government or state authority. The centralized state was built upon it. It is, as it were, ‘the pre-existing condition.’  Therefore, commoning is not the same as the communism of the USSR.</p>
<p>The commons is invisible until it is lost.  Water, air, earth, fire – these were the historic substances of subsistence.  They were the archaic physics upon which metaphysics was built.  Even after land began to be commodified during English Middle Ages it was written,</p>
<p><em>But to buy water or wind or wit or fire the fourth,<br />
These four the Father of Heaven formed for this earth in common;<br />
These are Truth’s treasures to help true folk</em></p>
<p>We distinguish ‘the common’ from ‘the public’.  We understand the public in contrast to the private, and we understand common solidarity in contrast to individual egotism.   The commons has always been an element in human production even when capitalism acquired the hoard or laid down the law.  The boss might ‘mean business’ but nothing gets done without respect.  Otherwise, sabotage and the shoddy result.</p>
<p>Commoning is exclusive inasmuch as it requires participation.  It must be entered into.  Whether on the high pastures for the flock or the light of the computer screen for the data, the wealth of knowledge, or the real good of hand and brain, requires the posture and attitude of working alongside, shoulder to shoulder.  This is why we speak neither of rights nor obligations separately.</p>
<p>Human thought cannot flourish without the intercourse of the commons.  Hence, the first amendment linking the rights of speech, assembly, and petition.  A moment’s thought reveals the interaction among these three activities which proceed from lonely muttering to poetic eloquence to world changing, or</p>
<p>Bing! Bing!   the light bulb of an idea<br />
Buzz! Buzz!   talking it over with neighbors or co-workers<br />
Pow! Pow!    telling truth to power.</p>
<p><strong>Peter Linebaugh</strong> teaches history at the University of Toledo. <a href="http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/0521457580/counterpunchmaga">The London Hanged</a> and (with Marcus Rediker) <a href="http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/0807050075/counterpunchmaga">The Many-Headed Hydra: the Hidden History of the Revolutionary Atlantic</a>. His essay on the history of May Day is included in <a href="http://www.easycartsecure.com/CounterPunch/CounterPunch_Books.html">Serpents in the Garden</a>. His latest book is the<a href="http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/0520247264/counterpunchmaga"> Magna Carta Manifesto</a>. He can be reached at: plineba AT yahoo DOT com</p>
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		<title>George Clooney als homo oeconomicus in der Krise</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 15:31:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feindbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Medientipp]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern habe ich &#8220;up in the air&#8221; gesehen. Ein Film, der mich &#228;hnlich ratlos hinterlassen hat, wie Antje, wenn auch aus anderen Gr&#252;nden. (Spoilerwarnung: Wer den Film noch sehen mag und nicht mit Spoilern leben kann, sollte vielleicht nicht weiterlesen).

Ich glaube zun&#228;chst mal im Gegensatz zu Antje, dass es in dem Film nicht prim&#228;r darum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich <a href="http://www.imdb.com/title/tt1193138/">&#8220;up in the air&#8221;</a> gesehen. Ein Film, der mich &#228;hnlich ratlos hinterlassen hat, wie <a href="http://antjeschrupp.com/2010/02/13/%E2%80%9Ei%E2%80%99m-just-like-you-only-with-a-vagina%E2%80%9D/">Antje</a>, wenn auch aus anderen Gr&#252;nden. (Spoilerwarnung: Wer den Film noch sehen mag und nicht mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spoiler_%28Medien%29">Spoilern</a> leben kann, sollte vielleicht nicht weiterlesen).</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/0YiBj6l8-Ms&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/0YiBj6l8-Ms&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Ich glaube zun&#228;chst mal im Gegensatz zu Antje, dass es in dem Film nicht prim&#228;r darum geht ein Role-Modell zu installieren (was einen nat&#252;rlich nicht daran hindern muss, eins in dem Film zu suchen). Es ist wohl eher der Versuch das Krisen-Trauma zu verarbeiten. Was ist denn jetzt mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/American_Dream">American Dream</a> wo der so offensichtlich einen vor den Bug gekriegt hat? Diese Frage will der Film bearbeiten. Deswegen wird er auch f&#252;r so viele Oskars nominiert, was mir ansonsten v&#246;llig unverst&#228;ndlich w&#228;re, weil das k&#252;nstlerisch ein v&#246;llig durchschnittlicher Film ist. Aber er nimmt eine gesellschaftliche Funktion war. Dass er an dieser Aufgabe scheitert, wundert nicht weiter, denn die Gesellschaft als Ganzes scheitert ja auch daran. Doch genau aus diesem Scheitern k&#246;nnen wir vielleicht etwas lernen.</p>
<p>Ryan ist die &#252;bertriebene Karikatur des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Homo_oeconomicus">homo oeconomicus</a>. Er zelebriert seine Bindungslosigkeit und h&#228;lt Vortr&#228;ge dar&#252;ber, wie man sich von allen Bindungen befreien kann. Er lebt davon Leute zu feuern und kriegt deshalb in der Krise noch extra viel Arbeit. Der Film versucht nun zun&#228;chst in klassischer Hollywoodmanier das Gegenteil zu diesem Lebensmodell zu installieren, das Lieblingsthema von Hollywood seit Jahrzehnten: Die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Family_values">Family Values</a>. Das wird dann zun&#228;chst etwas gebrochen, weil Ryans auserw&#228;hlte dummerweise schon eine Familie hat. Er selbst begibt sich am Schluss also auch wieder in seine Bindungslosigkeit, aber die von ihm gefeuerten beteuern uns, dass sie ja so gl&#252;cklich &#252;ber den R&#252;ckhalt ihrer Familien sind, und dass das ja das einzig wichtige im Leben ist. Ausgenommen, die eine gefeuerte, die sich umgebracht hat, die hatte wohl keine Familie &#8211; zumindest ist im Film nicht von einer die Rede.</p>
<p>Am Ende bleibt nur Ratlosigkeit zur&#252;ck. Sowohl beim Zuschauer als auch bei Ryan. Da wird nichts aufgel&#246;st. Es ist einfach so, dass er mangels Alternative so weiter macht wie bisher auch wenn er inzwischen gelernt hat, dass das Leben als homo oeconomicus nicht wirklich tr&#228;gt. Damit spiegelt der Film genau die gesellschaftliche Situation in der wir uns befinden: Alle wissen, dass der Neoliberalismus gescheitert ist, es muss noch irgendetwas anderes geben, nur das klassische abgespaltene Andere der &#8220;Family Values&#8221; kann es nicht mehr sein. Die sind auch unwiderbringlich verloren. Das Festhalten an diesen Werten wirkt ebenso verzweifelt und ratlos wie das Festhalten am homo oeconomicus. Also wird weitergemacht wie bisher. Ryan sammelt weiter Bonusmeilen und die FED senkt die Zinsen und den Banken schiebt man das Geld in den Arsch. Was soll man auch sonst tun? Davon hat dieser Film ebenso wenig eine Ahnung wie die Gesellschaft als Ganzes. Ist das zu dokumentieren schon ein Verdienst?</p>
<p><a href="http://www.keimform.de/wp-content/uploads/2010/02/homooekonomicus.gif"><img class="left" title="homooekonomicus" src="http://www.keimform.de/wp-content/uploads/2010/02/homooekonomicus.gif" alt="" width="140" height="207" /></a>Nun lese ich gerade Friederikes Buch &#8220;<a href="http://www.nomos-shop.de/productview.aspx?product=9926&#038;toc=111">Der homo oeconomicus und das Andere</a>&#8221; in dem erkl&#228;rt wird, wie diese beiden Welten zusammen h&#228;ngen und wie sie historisch gemeinsam entstanden sind. Ich bin noch ganz am Anfang aber ich hoffe doch, dass das Buch mir mehr zu bieten hat als der ratlose Film. In der Einleitung hat sie sich auf jeden Fall schon mal viel vorgenommen:</p>
<blockquote><p>&#8220;In dieser Arbeit m&#246;chte ich</p>
<ul>
<li>die M&#246;glichkeiten eines subjekttheoretisch fundierten Hegemoniebegriffs aufzeigen</li>
<li>die Entstehung und Bedeutung des <em>homo oeconomicus</em> als hegemoniales Ideal und die damit verbundenen Abspaltungen wirtschaftstheoretisch herausarbeiten</li>
<li>die Konstruktion von Zweigeschlechtlichkeit und &#8220;Rassen&#8221; historisch in ihrer Interaktion zum b&#252;rgerlichen Subjekt verfolgen</li>
<li>empirisch und theoretisch auf das Verwobensein von nicht nur &#214;konomie und Identit&#228;ten, sondern aller Machtverh&#228;ltnisse verweisen</li>
<li>auf dieser Analyse theoretische und politische Perspektiven aufbauen.&#8221;</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Verdammt viele dicke Bretter will sie da bohren auf nur 320 Seiten. Ich bin gespannt.</p></blockquote>
<p><em>Fortsetzung folgt (vielleicht)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nur Denken oder Essen?</title>
		<link>http://www.keimform.de/2010/02/26/nur-denken-oder-essen/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 07:51:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ulifrank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freie Software]]></category>
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		<category><![CDATA[Reichtum & Knappheit]]></category>
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		<description><![CDATA[
Zwei Menschen k&#246;nnen wohl den selben Gedanken denken, aber nicht dasselbe St&#252;ck Brot essen
Dieses Zitat von Thomas Hobbes (aus: Leviathan – mit dem er den „Kampf aller gegen alle“ begr&#252;ndet, siehe auch das Bild rechts, zum Vergr&#246;&#223;ern klicken) wird einem immer wieder entgegen gehalten, wenn man von dem Modell der Freien Software als „Keimform“ einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Leviathan (Klicken zum Vergr&#246;&#223;ern)" href="http://www.keimform.de/wp-content/uploads/2010/02/leviathan-gross.jpg"><img class="right" src="http://www.keimform.de/wp-content/uploads/2010/02/leviathan.jpg" alt="Leviathan (Klicken zum Vergr&#246;&#223;ern)" width="260" height="407" align="right" /></a></p>
<blockquote><p><em>Zwei Menschen k&#246;nnen wohl den selben Gedanken denken, aber nicht dasselbe St&#252;ck Brot essen</em></p></blockquote>
<p>Dieses Zitat von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Hobbes">Thomas Hobbes</a> (aus: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leviathan_%28Thomas_Hobbes%29">Leviathan</a> – mit dem er den „Kampf aller gegen alle“ begr&#252;ndet, siehe auch das Bild rechts, zum Vergr&#246;&#223;ern klicken) wird einem immer wieder entgegen gehalten, wenn man von dem Modell der Freien Software als „Keimform“ einer nachkapitalisti­schen, nicht geldlogischen Gesellschaft spricht. Der kategoriale Unterschied zwischen <em>virtuellen</em> G&#252;tern und <em>k&#246;rperlichen</em>, sinnlich erfahrbaren wird zum Dauer-Gegenargument: Was in der Welt der Bits und Bytes  m&#246;glich sei, verschlie&#223;e sich in Welt der handfesten G&#252;ter von selbst und dauer­haft!</p>
<p>Leider leisten Systematiken im Stil einer „Warenkunde“ – wie die von <a href="http://www.krisis.org/2007/der-wert-des-wissens">Ernst Lohoff</a> und <a href="http://www.keimform.de/2007/06/17/universalgueter/">Stefan Meretz</a> – diesem eh schon allzu felsenfesten Glauben Vorschub: Die Einteilung von G&#252;tern/Waren z.B. in „rivale“ und „nichtrivale“ (entsprechend der Unterscheidung, ob ihr Konsum jemand anderem etwas wegnimmt oder nicht – siehe obiges Zitat) legt geradezu eine ontologische Sichtweise nahe: In einer ent­sprechend starren G&#252;ter/Waren-Systematik eignen sich nur die virtuellen zur frei­en Nutzung – alle anderen bleiben ewig knapp und k&#246;nnen bestenfalls (solida­risch) „geteilt“ werden. Eine &#228;hnlich missverst&#228;ndliche Einteilung suggeriert Stefans <a href="http://www.keimform.de/2009/12/03/commons-in-einer-guetersystematik/">neues Schema zu „commons“</a>. Hier macht er – vom „Gut“ ausgehend – wieder so ein festes Schema, das eben­falls wieder eine (quasi nat&#252;rliche) Begr&#252;ndung f&#252;r das &#252;bliche Gegenargument liefert. Statt solcher Systematiken (so verdienstvoll, ausgekl&#252;gelt und anschaulich sie auch sein m&#246;­gen) sollten wir lieber versuchen, die &#252;bliche Argumentationskette aufzul&#246;sen. Z.B.:</p>
<blockquote><p><em>Zwei Menschen k&#246;nnen sowohl denselben Gedanken denken als auch in derselben Stra&#223;enbahn sitzen!</em></p></blockquote>
<p>Das typische Beispiel der Nahrungsaufnahme, Verdauung oder <em>Einverleibung</em> ist n&#228;mlich ein gar nicht so h&#228;ufiger Sonderfall. Viele andere Konsumg&#252;ter und T&#228;tigkeiten lassen sich mehr oder weniger einfach und verlustfrei „gemeinsam“ oder abwechselnd o.&#228;. nutzen. Und wenn man etwa den Spass einer gemeinsamen Autofahrt oder Nutzung der­selben Decke zum Drunterkriechen nimmt, ist das nicht nur keine <em>Einschr&#228;n­kung</em> des Nutzens oder ein solidarisches <em>Teilen</em>, sondern ein Erlebnis von beson­derer (zus&#228;tzlicher) Qualit&#228;t – also keine Halbierung oder Aufteilung des Nutzens sondern eine <em>Vervielf&#228;ltigung</em> bzw. Variation!</p>
<p><img class="left" src="http://www.keimform.de/wp-content/uploads/2010/02/broetchen-umsonst.jpg" alt="" hspace="8" width="280" height="210" align="left" />Deshalb sollten wir besser von den konkreten Bed&#252;rfnissen der Menschen ausgehen. Nur von ihnen aus l&#228;sst sich sinnvoll von „Knappheit“ oder „Reich­tum“ sprechen. Den gesellschaftlichen Charakter von „Knappheit“ oder „Reich­tum“ heraus zu stellen, k&#246;nnte helfen, den Unterschied zwischen z.B. „rivalen“ und „nicht-rivalen“, zwischen virtuellen und handfesten G&#252;tern/Waren zu relati­vieren und damit die Vorstellung einer Verallgemeinerbarkeit des Modells „Freie Software“ zu erleichtern.</p>
<p>Und umgekehrt: Auch bei den <em>virtuellen</em> G&#252;tern/Waren kommt ja h&#228;ufig das Ge­genargument: Auch wenn das Kopieren selber (verlust-)frei sei, ben&#246;tige der konkrete Vorgang doch noch einen gewissen <em>Aufwand</em> an Zeit (Arbeit) und materielle Ressourcen (Technische Ger&#228;te, R&#228;ume usw.) – wobei meistens an die ung&#252;nstige Situation der „Entwicklungsl&#228;nder“ erinnert wird. Au&#223;erdem braucht jede Infor­mation konkrete Datentr&#228;ger, die ebenfalls wieder hergestellt, bedient, gewartet usw. werden m&#252;ssen. Wir ziehen uns immer aus der Klemme, indem wir „prinzi­piell“ und „an und f&#252;r sich“ hinzuf&#252;gen: Prinzipiell und „an und f&#252;r sich“  seien virtuelle Inhalte frei kopierbar und verf&#252;gbar. Besser w&#228;re, die kategoriale Unterscheidung der G&#252;ter/Waren-Arten aufzuge­ben bzw. in den Hintergrund zu stellen.</p>
<p>Wir sollten nicht die Sonderrolle betonen, dass die virtuellen G&#252;ter prinzipiell frei sind, also die an bestimmten (eben virtuellen) G&#252;tern klebende Eigenschaft „frei“  in den  Vordergrund stellen (die die anderen dann nicht haben), sondern den jeweiligen konkreten Aufwand bzw. <em>Umgang</em> mit ihnen genauer analysieren. Freie Software zu produzieren und zu nutzen, ist nicht einfach nur frei, sondern macht Spass. Es tut gut, macht z.B. das sch&#246;ne Gef&#252;hl, mit der jeweiligen Software-Community – mit Gesellschaft &#252;berhaupt – verbunden zu sein. Es fehlt der &#196;rger &#252;ber Nutzungseinschr&#228;nkungen mitsamt den &#252;blichen Drohungen bei pro­priet&#228;rer Software. Eine ganze Welt von Anwendungen steht frei zur Verf&#252;gung, die Produzenten bekommen leicht Kontakt untereinander usw.</p>
<p>„Arbeit“ im Zusammenhang mit virtuellen G&#252;tern macht Spass, ist also gar nicht „Arbeit“, sondern <em>befriedigende Bet&#228;tigung</em>, Steigerung von Lebensqualit&#228;t statt Energie-Verlust, sie bringt Anerkennung, das Gef&#252;hl professioneller Qualifi­kation usw. (was auch leider zur Sucht f&#252;hren kann). Diese Bet&#228;tigung ist kein Opfer, kein Arbeitsleid („pain of work“), wie die liberale Klassik ihrem Wirtschaftsmodell zugrunde gelegt hatte, ist nichts, was zeitlich gemessen, &#228;quivalent getauscht, also „entlohnt“ werden muss. Hier entfallen die Kriterien, die unserem System zugrunde liegen, die &#220;bersetzung von Qualit&#228;t in Quantit&#228;t, von v&#246;llig unterschiedlichen Inhalten in ein vergleichbares, berechen­bares Wert-Schema. Deshalb ist das Modell der Freien Software so interessant: nicht wegen der besonderen G&#252;ter-Eigenschaft „frei“, sondern weil hier in besonders „reiner“ Form die Entstehung einer neuen gesellschaftliche Logik zu beobachten ist. Bei genaue­rem Hinsehen lassen sich &#228;hnliche Beispiele (allerdings viel weniger of­fensichtlich) fast &#252;berall finden, eine „G&#252;tersystematik“ erschwert solche Beobachtungen eher.</p>
<p>K&#246;nnte der starke Bezug auf die („objektiven“) G&#252;tereigenschaften vielleicht mehr oder weniger bewusst aus Resten von Geschichtsteleologie stammen – die neue Tech­nologie k&#246;nnte quasi automatisch zum qualitativen Sprung aus dem Kapitalismus hinaus f&#252;hren? Aber auch mit dieser Hoffnung (einer aus der Mitte des alten Systems entstehen­den „Revolution“ als „List der Vernunft“) lohnt ein Blick auf alle Bereiche der Gesellschaft: An vielen Stellen gibt es systemimmanente Entwicklungen, die dabei sind, den alten liberalen <em>Arbeitsbegriff</em> zu korrigieren (neben dem Gegentrend von Arbeitsverdichtung, Zwangsflexibilisierung usw.): Auch unter dem Aspekt der betriebs­wirtschaftlichen Verwertung der Ware &#8216;Arbeitskraft&#8217; zeigt sich immer deutlicher, dass die intrinsische Motivation der indirekten Motivation (der Geldlogik) &#252;berle­gen ist. &#220;berall dort und in dem Ma&#223;e, in dem immer mehr personenabh&#228;ngige Leistungen wie Kreativit&#228;t, Kooperationsf&#228;higkeit, emotionale und soziale Kompe­tenz usw. verlangt werden, d&#252;rfte sich „Arbeit“ auch ein St&#252;ck weiter in Richtung pers&#246;nlicher Befriedigung, Spass, Anerkennung usw. verschieben, bzw. den entsprechenden Anspruch n&#228;hren. Diese Ver­schiebung st&#246;&#223;t nat&#252;rlich an die systemische Grenze der betriebswirtschaftlichen Verwertung, k&#246;nnte aber eine Eigendynamik entwickeln, die diese Grenze nicht mehr akzeptiert.</p>
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		<title>Delivered in Beta</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 00:58:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Great video on openness, open design, and sharing &#8212; created during the Open Design Workshop at the Betahaus as part of Social Media Week Berlin 2010 [via].

Delivered in Beta from KS12 on Vimeo.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Great video on openness, open design, and sharing &#8212; created during the Open Design Workshop at the Betahaus as part of Social Media Week Berlin 2010 [<a href="http://www.netzpolitik.org/2010/fuer-immer-beta/">via</a>].</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="549" height="309" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9290664&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="549" height="309" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9290664&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/9290664">Delivered in Beta</a> from <a href="http://vimeo.com/ks12">KS12</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		<title>Commons Movement Coins New Phrases</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 08:01:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[via OnTheCommons, deutsche &#220;bersetzung unten]
The vocabulary of the commons is expanding as people increasingly realize the practical value of this concept. No longer simply a noun, the commons now is talked about as a verb and adjective.
Commons: What we share. Creations of both nature and society that belong to all of us equally, and should [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[via <a href="http://www.onthecommons.org/content.php?id=2651">OnTheCommons</a>, deutsche &#220;bersetzung unten]</p>
<p>The vocabulary of the commons is expanding as people increasingly realize the practical value of this concept. No longer simply a noun, the commons now is talked about as a verb and adjective.</p>
<p><strong>Commons</strong>: What we share. Creations of both nature and society that belong to all of us equally, and should be maintained for future generations.</p>
<p><strong>Commons-based society</strong>: A society whose economy, political culture and community life revolve around promoting a diverse variety of commons.</p>
<p><strong>Commons-based solutions</strong>: Distinctive innovations and policies that remedy problems by helping people manage resources cooperatively and sustainably.</p>
<p><strong>Commoners</strong>: In modern use, the people who use a particular commons; especially those dedicated to reclaiming and restoring the commons.</p>
<p><strong>Commoning</strong>: A verb to describe the social practices used by commoners in the course of managing shared resources and reclaiming the commons. Popularized by historian <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Peter_Linebaugh">Peter Linebaugh</a>.</p>
<h3>Die Commons-Bewegung pr&#228;gt neue Redeweisen</h3>
<p>Das Commons-Vokabular breitet sich in dem Ma&#223;e aus, wie die Menschen den praktischen Wert dieses Konzept erkennen. Der Commons-Begriff ist nicht mehr l&#228;nger nur ein Substantiv, sondern &#252;ber Commons wird nun als Verb und als Adjektiv gesprochen.</p>
<p><strong>Commons</strong>: Was wir teilen. Sch&#246;pfungen der Natur und der Gesellschaft, die uns allen gleicherma&#223;en geh&#246;ren und die f&#252;r zuk&#252;nftige Generationen bewahrt werden sollten.</p>
<p><strong>Commons-based society</strong>: Eine Gesellschaft, deren &#214;konomie, politische Kultur und gemeinschaftliches Leben sich um die F&#246;rderung der Vielfalt der Commons dreht.</p>
<p><strong>Commons-based solutions</strong>: Bestimmte Innovationen und Vorgehensweisen, die Probleme dadurch angehen, dass sie Menschen hilft Ressourcen kooperativ und nachhaltig zu behandeln.</p>
<p><strong>Commoners</strong>: In moderner Verwendung die Menschen, die ein bestimmtes Commons benutzen, insbesondere diejenigen, die sich der Aufgabe widmen, die Commons zur&#252;ck zu erobern und wieder herzustellen.</p>
<p><strong>Commoning</strong>: Ein Verb, das die sozialen Praxen beschreibt, die von den Commoners benutzt werden, um gemeinsam genutzte Ressourcen zu verwalten und Commons anzueignen. Popularisiert durch den Historiker <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Peter_Linebaugh">Peter Linebaugh</a>.</p>
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